Mein Vater, mein Hirte
Ein Psalm Davids.
David der Hirte schreibt darüber, wie es ist, bevatert zu werden: genährt, getränkt, zurückgebracht, wenn seine Seele erlahmt, ohne Furcht durch das Tal des tiefen Schattens geführt und dann an einen Tisch gesetzt, der vor seinen Feinden gedeckt ist. Güte folgt ihm nicht bloß – sie verfolgt ihn.
23 1Mein Vater ist mein Hirte; mir mangelt nichts. 2Auf grünen Auen lässt er mich lagern; an stillen Wassern führt er mich. 3Er erquickt meine Seele; er leitet mich auf Pfaden der Gerechtigkeit um seines Namens willen. 4Und wenn ich auch wandere durch das Tal des Todesschattens, so fürchte ich kein Unheil, denn du bist bei mir; dein Stecken und dein Stab, sie trösten mich. 5Du bereitest vor mir einen Tisch im Angesicht meiner Feinde; du salbst mein Haupt mit Öl; mein Becher fließt über. 6Gewiss werden Güte und beständige Liebe mir folgen alle Tage meines Lebens, und ich werde bleiben im Hause meines Vaters immerdar.