Ein Lied von der heiligen Stadt
Ein Lied. Ein Psalm der Söhne Korachs.
Nachdem ein Angriff gescheitert ist, gehen die Anbeter Jerusalems Mauern ab und zählen ihre Türme als Beweis. Die Könige, die kamen, um die Stadt zu nehmen, blickten einmal hin, gerieten in Panik und flohen in Wehen. Was sie über ihren Vater gehört hatten, hatten sie nun gesehen.
48 1Groß ist unser Vater und hoch zu loben, in der Stadt unseres Vaters, auf seinem heiligen Berg. 2Schön in seinen Höhen, die Freude der ganzen Erde, ist der Berg Zion, die fernsten Weiten des Nordens, die Stadt des großen Königs. a a v2 „Die fernsten Weiten des Nordens“ ist ein alter dichterischer Name für den göttlichen Berg, hier auf den Berg Zion als Gottes heilige Wohnung angewandt. 3Unser Vater in ihren Palästen hat sich als feste Burg zu erkennen gegeben.
4Denn siehe, die Könige versammelten sich; gemeinsam zogen sie heran. 5Sie sahen es und erstaunten sogleich; sie erschraken und flohen in Bestürzung. 6Zittern ergriff sie dort, Angst wie eine Gebärende. 7Mit dem Ostwind zerbrachst du die Schiffe von Tarsis.
8Wie wir gehört haben, so haben wir es gesehen, in der Stadt des Vaters der himmlischen Heerscharen, in der Stadt unseres Vaters; er gründet sie auf ewig. Sela.
9Wir haben über deine beständige Liebe nachgedacht, unser Vater, in deinem Tempel. 10Wie dein Name, unser Vater, so ist dein Ruhm bis an die Enden der Erde; deine rechte Hand ist voll Gerechtigkeit. 11Der Berg Zion freue sich, es sollen die Töchter Juda jubeln um deiner Urteile willen.
12Geht um Zion herum und umschreitet sie; zählt ihre Türme. 13Achtet wohl auf ihre Bollwerke, durchschreitet ihre Paläste, damit ihr es dem kommenden Geschlecht erzählt.
14Denn das ist unser Vater, unser für immer und ewig; er wird uns leiten bis ans Ende.