Ein Lied. Ein Psalm Asafs.
Ein Bündnis — Edom, Moab, Ammon, Assur und andere — hat beschlossen, Israels Namen völlig auszulöschen. Asaf nennt jeden einzelnen beim Namen, bittet um die Niederlage, die Midian traf, und dann um eine Beschämung, die sie dazu treiben würde, den Namen unseres Vaters zu suchen.
83 1O unser Vater, schweige doch nicht; bleibe nicht stumm und sei nicht still, o unser Vater. 2Denn siehe, deine Feinde toben, und die dich hassen, erheben ihr Haupt. 3Gegen dein Volk schmieden sie heimlich Pläne; sie beraten sich gemeinsam gegen die, die du behütest. 4Sie sagen: „Kommt, wir wollen sie als Volk vertilgen, dass an den Namen Israels nicht mehr gedacht werde.“ 5Einmütig beraten sie sich; gegen dich schließen sie einen Bund— 6die Zelte Edoms und die Ismaeliter, Moab und die Hagariter, 7Gebal und Ammon und Amalek, das Philisterland samt den Bewohnern von Tyrus. 8Auch Assur hat sich ihnen angeschlossen; sie sind zum starken Arm der Kinder Lots geworden. Sela
9Tu ihnen, wie du Midian getan hast, wie Sisera und Jabin am Bach Kischon, 10die bei En-Dor vertilgt wurden und zu Dünger für den Acker wurden. 11Mache ihre Edlen wie Oreb und Seeb, alle ihre Fürsten wie Sebach und Zalmunna, 12die sprachen: „Wir wollen für uns in Besitz nehmen die Auen Gottes.“ 13O mein Vater, mache sie wie wirbelnden Staub, wie Spreu vor dem Winde. 14Wie das Feuer einen Wald verbrennt, wie eine Flamme die Berge in Brand setzt, 15so verfolge sie mit deinem Wetter und erschrecke sie mit deinem Sturm. 16Bedecke ihr Angesicht mit Schande, dass sie deinen Namen suchen, o unser Vater. 17Sie sollen zuschanden werden und erschrecken für immer; in Schmach sollen sie zugrunde gehen, 18dass sie erkennen, dass du allein, dessen Name unser Vater ist, der Höchste bist über die ganze Erde.